Falkenberg bei Fürstenwalde

Falkenberg, Gutshaus 1939

Das ehemalige Gutshaus in Falkenberg - Radierung 1939

 

Das Dorf Falkenberg liegt bei Fürstenwalde zwischen Berlin und Frankfurt/Oder im ehemaligen Kreis Lebus. 1354 zum ersten Mal urkundlich erwähnt hat der Ort bzw. das Rittergut im Lauf der Jahrhunderte oft den Lehnsträger bzw. Besitzer gewechselt. 1894 wurde es vom Ritterschaftsdirektor Joachim VII. v. Alvensleben (1856-1932) auf Sülldorf aus dem Besitz der Freiherren v. Cramm erworben und gehörte 1945 zusammen mit dem 1904 erworbenen Lehngut Arensdorf seinem Sohne Udo XIV. (1895-1970). Das Gut wurde 1945 durch die Bodenreform enteignet und seit 1991 von Udos Söhnen Busso und Reimar und dessen Sohn Albrecht v. Alvensleben teilweise zurück erworben bzw. gepachtet und als Familienbetrieb wieder eingerichtet. Gegenwärtig umfassen beide Betriebe zusammen etwa 800 ha Landwirtschaft und 800 ha Wald, die von der Familie und einer Lohnarbeitskraft bewirtschaftet werden. 

 

Das Gutshaus aus dem 18. Jahrhundert besaß gute Proportionen und eine feine Fassadengliederung und lag an einem in die Forsten übergehenden Landschaftspark, begrenzt durch eine Allee mächtiger Eichen. Der Ausbau des Dachgeschosses erfolgte 1900, ein Erweiterungsbau 1903. Nach 1945  wurde der alte Teil des Hauses abgerissen. Nur der Anbau von 1903 blieb erhalten und wurde zu einem Mehrzweckgebäude umgestaltet. Die Familie wohnt jetzt in einem 2003 neu gebauten Forsthaus an der Eichenallee am Rande des alten Parkes.

 

Falkenberg, neues Forsthaus

Das neue Forsthaus in Falkenberg 

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Kirchenfenster Demnitz

Sagen:

Der Hakemann im Teich von Falkenberg