Rodehlen

Herrenhaus Rodehlen - Alte Bauzeichnung

Rodehlen liegt im Kreise Rastenburg im heute polnischen Teil von Ostpreußen. Das Gut wird 1419 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte es zu den Besitzungen der Grafen von Schwerin in Dönhofstädt. Sophie Gräfin von Schwerin, geb. Gräfin Dönhoff schenkte es 1859 zusammen mit dem Gut Dombehnen ihrer Nicht Adele zur Hochzeit mit Werner X. v. Alvensleben (1832-1910) aus dem Hause Neugattersleben. 

Der Bau des Gutshauses erfolgte 1859 bis 1861 - geplant von einem Architekten, der sich dem Schinkelschen Geist verpflichtet fühlte. Es hat 10 Fensterachsen mit Rundbogenfenstern. Das Quadermuster der Mauern ist nur aufgemalt. Unter dem Satteldach gibt es Viertelquartal mit Kreisluken. Eine Auffahrt führt zu einem überdachten Portal mit zwei Türen. Das Innere war klassizistisch geprägt und mit hervorragenden Bildnissen geschmückt.  Nach dem zweiten Weltkrieg wurden das Gut und das Gutshaus von einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft verwaltet, die die Anlagen in Ordnung hielt. Die nachfolgenden  Fotos wurden 1988 aufgenommen.

Rodehlen, Gutshaus 1988

Gutshaus Rodehlen - Auffahrt 1988

Es folgen Vorkriegsbilder