Anhang

Mitglieder der Familie v. Alvensleben, die bis 1670 in der Schlosskapelle beigesetzt sind, für die es dort aber kein Grabdenkmal gab oder gibt.

Der erste Alvensleben, der in der Schlosskapelle beigesetzt wurde, war Joachim I. v. Alvensleben (1514-1588). Wo genau sich sein Grab befindet, ist ungeklärt. 1597 wurde Gebhard v. A. (1591-1597) vor dem Altar beigesetzt. Hierüber gibt es keine schriftliche Nachricht. Sein Grabstein wurde erst 2007 bei Renovierungsarbeiten im Kirchenfußboden entdeckt. Die Lage des Steines läßt vermuten, dass rechts daneben der Stein seiner jüngeren, jung verstorbenen Schwester Bartha Sophie (* 1597) liegt.

Weitere bekannte bzw. wahrscheinliche Beisetzungen in der Schlosskapelle (nach Wohlbrück):

 

Werner IV. (1563-1596) – weiße Linie

Elisabeth v. d. Schulenburg (1574-1600), die Mutter der o. g. Kinder und Frau von Ludolf XIII. v. Alvensleben

Hippolyta v. Bismark (1554-1604), Frau von Christoph v. Alvensleben (weiße Linie)

Christoph (1558-1620)

Gebhard Johann I. (1576-1631) – Es bestehen widersprüchliche Angaben über sein Grab: Nach Zarnack wurde er neben seiner Frau in Eichenbarleben beigesetzt, nach Wohlbrück in Erxleben. Die Trauerfeier fand erst am 25.11.1646 zusammen mit der für seinen Sohn Matthias II. in Erxleben statt.

Matthias II. (1613-1636) –  er starb in Erxleben, aber weder Zarnack noch Wohlbrück machen Angaben über sein Grab.

Anna Marie v. Saldern (1603-1636), Frau von Valentin Joachim I. (weiße Linie)

Busse Siegfried (1634-1636) Sohn der vorigen. Zwei weitere Geschwister starben im gleichen Jahr in Erxleben und dürften ebenfalls dort begraben sein.

Joachim III. (1612-1645): Die Trauerfeier fand am 26.11.1646 statt. Da ihm ein Grabstein gesetzt wurde, müsste es auch für seinen Vater und seinen Bruder, deren Trauerfeier einen Tag zuvor stattfand, entsprechende Steine geben.

Valentin Joachim I. (1596-1649) – weiße Linie

Ludolf XVI. (1614-1664)

Floriana Charlotte (1661-1670), Tochter von Gebhard Christoph – eine weitere Schwester starb als Kleinkind 1665

 

1674 wurde die Kapelle renoviert, erweitert und mit Grüften versehen, so dass anzunehmen ist, dass danach keine Beisetzungen mehr im Kirchenfußboden stattfanden. Wenn man davon ausgeht, dass die Gräber in der Kirche in der Regel mit einem Grabstein abgedeckt wurden, so könnten im Kirchenfußboden noch 10 bis 15 weitere Grabsteine liegen, die bisher noch nicht entdeckt wurden.