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Grabstein für Achaz I. v. Alvensleben (+ um 1536)

Diesen Stein beschreibt Hildebrandt wie folgt: „Grabstein Achaz´ I. v. Alvensleben, dessen Figur in voller Rüstung darauf ausgehauen ist. Sein langbärtiges Haupt ist unbedeckt; die Linke ruht am Schwertgriff, während die Rechte eine kürzere dolchartige Waffe hält. In den vier Ecken sind folgende Wappen angebracht: 1) von Alvensleben 2) von Blücher (auf dem Helm ein beblätterter Baum.) 3) v. Bülow (Helm ohne Flügel.) 4) v. Preen.  

Die Umschrift lautet: ANNO 15… DEN …… IST DER ERBAR UND – ERNVESTE: ACHATIUS - VON ALVENSLEVEN: ALBRECHTES SELIGER SON – CHRI – TLICH IM HERREN ENT – SLAFFEN – SEINS ALTERS IM ….“ 

Die Sterbedaten fehlen, was darauf hindeutet, dass der Stein schon zu seinen Lebzeiten angefertigt wurde. Das angegebene Todesjahr ist nicht sicher. Der Grabstein für seine Frau Antonia v. Mahrenholz (+ 1534) steht in der Nicolaikirche in Kalbe/Milde. 

 

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Grabstein für Anna v. Alvensleben (+ 1545)

Sie war eine Tochter von Achaz I. v. A. und der Antonia v. Mahrenholz und  Conventualin des Klosters Neuendorf. Hildebrandt gibt folgende Beschreibung: „In der Mitte sieht man die Figur der Jungfrau in langem Kleide mit über der Brust gefalteten Händen; die Haare wallen von dem unbedeckten Haupte lang herab. In der linken Oberecke befindet sich ein Crucifix, zu welchen ihr betender Blick gerichtet ist; die beiden unteren Ecken enthalten die Wappen derer von Alvensleben und von Mahrenholz. 

Die Umschrift, welche in zwei Zeilen oben und zu beiden Seiten des Steines hinläuft, lautet: ANNO 1545 AM TAGE ANTONII WELCHER IST – DER (17.) JANVARII IST DIE – ERBARE VND VIEL TVGENTSAME JVNG – FRAW ANNA V. ALVENSLEVE ACHATII S: TOCH – TER CHRISTLICH IM – HERREN ENTSLAFFEN IHRES ALTERS IN … -“ 

Die Altersangabe fehlt und war offenbar nicht genau bekannt. Da ihre Mutter laut Inschrift ihres Grabsteins in Kalbe/Milde 1534 im Alter von 32 Jahren starb, dürfte Anna v. A. bei ihrem Tode nur etwa 20 - 25 Jahre alt gewesen sein. Sie hatte zwei Brüder, Reimar I (1529-1568), Albrecht VIII. (1531-1564), deren Grabsteine in Rogätz stehen bzw. standen.  

Literatur

  • Ad. M. Hildebrandt: Die Grabsteine und Epitaphien adliger Personen in und bei den Kirchen der Altmark. Gardelegen 1868, S. 58-68
  • Paul Pflanz: Von alten Grabsteinen in der Kirche zu Kloster Neuendorf. "Lieb' Heimatland". Monatsbeilage des Gardelegener Stadtanzeigers. 3. Jahrg., Nr. 2, November 1927
  • Udo v. Alvensleben-Wittenmoor: Grabmäler der Herren v. Alvensleben. Unveröffentlichtes Manuskript 1957, 32 S.