Grabmal für Anna von Alvensleben, geb. von Veltheim (1853-1897)

Im Jahre 1901 stiftete Kaiser Wilhelm II. aus Gründen der Anerkennung und  Verehrung ein Grabmal für Anna von Veltheim, Gemahlin des Grafen Werner-Alvo von Alvensleben, und nahm an der Einweihung am 12. August 1902 persönlich teil. Eine eigenhändige Entwurfszeichnung des Kaisers, signiert und datiert vom 20. Dezember 1900, befand sich bis 1945 im Schloss Neugatterleben und ist nur noch als Reproduktion erhalten. Unter einem gotischen Baldachin im Stile der Veroneser Scaligergräber ruht die Verstorbene, von Bildhauer Knauer gemeisselt, auf einer Tumba. Das Denkmal wurde vor der Begräbnishalle der Familie im Freien errichtet, jedoch im zweiten Weltkrieg, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen, ohne Baldachin im Südflügel der Kirche aufgestellt. 

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1935 

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2006

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Literatur: 

  • Siegmund Wilhelm Wohlbrück: Geschichtliche Nachrichten von dem Geschlecht von Alvensleben und dessen Gütern. Drei Bände, Berlin 1819-1829. 
  • Wilhelm Kamlah: Die Geschichte von Hohendorf, Neugattersleben, Löbnitz mit einer Chronik. Eisleben 1907. 
  • P. J. Meier: Das Kunsthandwerk des Bildhauers in der Stadt Braunschweig seit der Reformation. Braunschweig 1936. 
  • Udo von Alvensleben-Wittenmoor: Grabmäler der Herren v. Alvensleben. Unveröffentlichtes Manuskript 1957.
  • Kirchenfenster Neugattersleben
  • Kirche Neugattersleben