Oda v. Alvensleben, geb. v. Bodendiek (um 1324)
Sie soll den Alvenslebenschen Ring empfangen haben 

Sie war die vermutlich dritte Frau von Albrecht I. v. A., der von 1302 bis 1336 urkundlich erwähnt wurde und 1324 die Burg Kalbe/Milde erwarb.  Sie selbst wurde 1324 als Frau Albrechts I. urkundlich erwähnt und ist somit die erste Burgfrau Alvensleben in Kalbe/Milde.

Ihr Grab befindet sich im Kloster Neuendorf bei Gardelegen. Ihr Grabstein (nach 1334) galt lange Zeit (bis zum Fund des Grabsteins der 1324 verstorbenen Gertrud v. A. in Kloster Mariental) als das älteste Grabdenkmal der Familie v. Alvensleben. Es zeigt die Verstorbene (siehe nebenstehenden Ausschnitt) sowie ein Bild ihrer Tochter Mechthild und die Wappen der Familien v. Alvensleben, v. Bodendiek und v. Eimbeck (ihre Mutter). 

Der Sage nach soll sie die Empfängerin des Alvenslebenschen Ringes gewesen sein - dessen Sage in der Fassung der Brüder Grimm wie folgt beginnt: Vor etlichen hundert Jahren lebte zu Kalbe in dem Werder aus dem Alvenslebischen Geschlecht eine betagte, gottesfürchtige, den Leuten gnädige und zu dienen bereite Edelfrau; sie stand vornehmlich den Bürgerweibern bei in schweren Kindesnöten und wurde in solchen Fällen von jedermänniglich begehrt und hochgeehret (Brüder Grimm: Deutsche Sagen, 1816/18, Nr. 68).

Grabdenkmal im Kloster Neuendorf